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Berlin

Berlin ist Hauptstadt und Regierungssitz der Bundesrepublik Deutschland. Als Stadtstaat ist Berlin ein eigenständiges Bundesland und bildet das Zentrum der Metropolregion Berlin/Brandenburg. Es ist die bevölkerungsreichste und flächengrößte Stadt Deutschlands und nach Einwohnern die zweitgrößte Stadt der EU.

Berlin ist eines der einflussreichen politischen Zentren in der Europäischen Union und durch sein kulturelles Erbe eine der meistbesuchten Metropolen des Kontinents. Die Stadt ist ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt und ein wichtiges Wirtschafts-, Kultur-, und Bildungszentrum Deutschlands. Herausragende Institutionen wie die Universitäten, Forschungseinrichtungen, Theater, Museen, aber auch Festivals, das Nachtleben und die Architektur Berlins genießen Weltruf.

Bremen

Bremen ist eine Hansestadt im Nordwesten Deutschlands. Die Stadt Bremen ist die Hauptstadt und größte Stadt des Bundeslandes "Freie Hansestadt Bremen", zu dem neben Bremen außerdem noch die 60 km nördlich gelegene Stadt Bremerhaven gehört. "Freie Hansestadt Bremen" ist der Name des Landes, jedoch nicht der Stadtgemeinde Bremen.

Bremen ist Mittelpunkt der Europäischen Metropolregion Bremen/Oldenburg, eine von insgesamt elf Europäischen Metropolregionen in Deutschland. Die Stadt Bremen ist Sitz der Bürgerschaft und der meisten staatlichen Behörden des Landes Bremen (Bürgermeister, Senatoren sowie Staatsgerichtshof und Rechnungshof der Freien Hansestadt Bremen).

Dresden

Dresden (abgeleitet aus dem altsorbischen Wort für Sumpf- oder Auwaldbewohner) ist die Landeshauptstadt des Freistaates Sachsen. Sie liegt nordwestlich des Elbsandsteingebirges und an der Nordabdachung des Osterzgebirges sowie am Übergang vom Ober- zum Mittellauf der Elbe in der Dresdner Elbtalweitung, der letzten durchbruchartigen Tallandschaft des Flusses.

Dresden ist das politische und kulturelle Zentrum des Freistaates Sachsen. Es hat den Status einer kreisfreien Stadt, ist Sitz des Regierungsbezirks Dresden und zahlreicher Hochschulen. Die Einwohnerzahl der Stadt Dresden Überschritt circa 1852 die Grenze von 100.000. Dresden bildet den Kern des gleichnamigen Ballungsgebietes in Mitteleuropa und ist dadurch Verkehrsknotenpunkt und ein wirtschaftliches Zentrum. Zusammen mit den Ballungsräumen Chemnitz-Zwickau sowie Leipzig-Halle bildet dieser Ballungsraum die "Metropolregion Sachsendreieck".

Duesseldorf

Düsseldorf ist die Landeshauptstadt und die viertgrößte Stadt des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen. Sie liegt am Niederrhein und ist Sitz der Bezirksregierung Düsseldorf. Außerdem ist die kreisfreie Stadt neben Köln ein Oberzentrum höchster Stufe.

Die Einwohnerzahl der Stadt überschritt um das Jahr 1882 die 100.000-Grenze und machte Düsseldorf damit zur Großstadt. Namensgeber ist der Fluss Düssel.

Erfurt

Erfurt ist die Landeshauptstadt des deutschen Bundeslandes Thüringen. Es ist zugleich die größte Stadt Thüringens und neben Gera und Jena im Osten eines der drei Oberzentren des Landes. Wichtigste Institutionen neben den Landesbehören sind das Bundesarbeitsgericht, die Universität Erfurt und das katholische Bistum Erfurt mit Sitz im Dom, der neben der Krämerbrücke eine der Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt ist. Darüber hinaus besitzt die Stadt einen sehr großen mittelalterlichen Altstadtkern.

Hamburg

Die Freie und Hansestadt Hamburg (niederdeutsch Hamborg) ist als Stadtstaat ein Bundesland der Bundesrepublik Deutschland und zweitgrößte Stadt Deutschlands sowie siebtgrößte der Europäischen Union.

Hamburg ist Mittelpunkt der Europäischen Metropolregion Hamburg, einer der insgesamt elf Europäischen Metropolregionen in Deutschland.

Der Wahlspruch Hamburgs lautet: Libertatem quam peperere maiores digne studeat servare posteritas. ("Die Freiheit, die erwarben die Alten, möge die Nachwelt würdig erhalten.") Die latinisierte Form des Stadtnamens (etwa in der Stadthymne) ist Hammonia.

Hannover

Hannover ist die Hauptstadt des 1946 neu gebildeten deutschen Bundeslandes Niedersachsen. Mit rund 516.200 Einwohnern ist Hannover zugleich die größte Stadt des Landes sowie eines seiner Oberzentren. Hannover ist außerdem Sitz der Region Hannover - einem Kommunalverband besonderer Art. Des Weiteren ist Hannover der Standort mehrerer Hochschulen sowie ein wichtiges Industrie-, Handels- und Dienstleistungszentrum. Auf dem Messegelände Hannover, dem größten Messegelände der Welt, finden jährlich bedeutende Messen wie die CeBIT oder die Hannover Messe statt. Im Jahr 2000 war Hannover Gastgeber der Weltausstellung (Expo 2000). Mit dem Schützenfest Hannover findet in der Stadt jährlich das größte Schützenfest der Welt statt.

Die Stadt Hannover ist Teil der Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen, Deutschlands fünftgrößter Metropolregion.

Kiel

Schleswig-Holsteins Landeshauptstadt Kiel ist eine kreisfreie Stadt im Osten des Landes an der Ostsee (Kieler Förde). Sie ist die größte Stadt und neben Lübeck, Flensburg und Neumünster ein Oberzentrum des Bundeslandes. Ferner ist Kiel eine traditionsreiche Universitätsstadt mit starkem maritimen Bezug in den Bereichen Marine, Schiffbau, Segeln und Meeresforschung. Die nächstgelegene größere Stadt ist die Freie und Hansestadt Hamburg, etwa 90 km südlich.

Die Einwohnerzahl der Stadt Kiel, des historischen Hauptortes von Holstein, überschritt im Zuge des Ausbaus als Reichskriegshafen um das Jahr 1900 die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde. Bereits 1910 hatte die Stadt über 200.000 Einwohner.

Magdeburg

Magdeburg ist die Landeshauptstadt des deutschen Bundeslandes Sachsen-Anhalt. Es ist dort nach Halle (Saale) die zweitgrößte Stadt sowie eines der drei Oberzentren. Magdeburg ist sowohl evangelischer als auch katholischer Bischofssitz und Standort zweier Hochschulen, der Otto-von-Guericke-Universität und der Hochschule Magdeburg-Stendal (FH). Im Jahr 2005 feierte Magdeburg sein 1.200-jähriges Bestehen.

Der Name der Stadt geht etymologisch auf das Wort "Machte" zurück. Dies bedeutet "Mächtige Burg". Daher wird im aktuellen Namen das "a" auch kurz ausgesprochen.

Mainz

Mainz (franz.: Mayence), gegenüber der Mündung des Mains am Rhein gelegen, ist Landeshauptstadt und zugleich die größte Stadt des Bundeslandes Rheinland-Pfalz. Mainz ist Sitz einer Universität, eines Bistums sowie mehrerer Fernseh- und Rundfunkanstalten und versteht sich als eine Hochburg der rheinischen Fastnacht. Die größte Nachbarstadt ist Wiesbaden. Im etwas größeren Umkreis gibt es folgende Großstädte bzw. Räume: Ludwigshafen, Mannheim, Darmstadt und Frankfurt am Main.

Mainz ist eines der fünf Oberzentren des Landes Rheinland-Pfalz und bildet mit Wiesbaden ein länderübergreifendes Doppelzentrum. Die Einwohnerzahl der Stadt Mainz überschritt im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts die Grenze von 100.000, wodurch die Stadt zur Großstadt wurde.

Muenchen

München ist die Landeshauptstadt und mit 1,3 Millionen Einwohnern gleichzeitig größte Stadt des Freistaates Bayern, die drittgrößte Stadt Deutschlands, sowie die zwölftgrößte der Europäischen Union. Die Stadt ist eines der wichtigsten Wirtschafts-, Verkehrs- und Kulturzentren der Bundesrepublik und eine der prosperierendsten Städte Europas. München ist außerdem Zentrum der Metropolregion München mit ca. 2,6 Mio. Einwohnern.

Die Gesamtfläche der Stadt München beträgt 31.042,96 ha. München ist damit nach Berlin, Hamburg, Köln, Dresden und Bremen die flächenm&aoml;ßig sechstgrößte Großstadt Deutschlands. Die Grenze der Stadt umfasst 118,9 km. Die größte Ausdehnung des Stadtgebiets beträgt von Nord nach Süd 20,7 km und von Ost nach West 26,9 km. (Stand 31. Dezember 2005)

Potsdam

Die kreisfreie Stadt Potsdam ist Landeshauptstadt und zudem die einwohnerreichste Stadt des Bundeslandes Brandenburg. Sie grenzt im Südwesten unmittelbar an die Bundeshauptstadt Berlin und gehört zur Europäischen Metropolregion Berlin/Brandenburg.

Potsdam ist vor allem bekannt für sein historisches Vermächtnis als Residenzstadt Preußens mit den zahlreichen und einzigartigen Schloss- und Parkanlagen. Die Kulturlandschaften wurden 1990 von der UNESCO als größtes Ensemble der deutschen Welterbestätten in die Liste des Weltkultur- und Naturerbes der Menschheit aufgenommen.

Saarbruecken

Saarbrücken ist die Landeshauptstadt, größte Stadt und einzige Großstadt (1909 aus drei Städten entstanden: Saarbrücken, St. Johann und Malstatt/Burbach) des Saarlandes. Die Universitätsstadt ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes. Sie bildet das einzige Oberzentrum des Landes und ist Sitz des Stadtverbands Saarbrücken, eines Kommunalverbandes besonderer Art, vergleichbar einem Landkreis.

Der Name der Stadt hat nichts mit dem modernen Wort Brücke zu tun, denn zur Zeit der ersten Erwähnungen des Ortes bzw. der Burg gab es dort keine Saar-Brücke: die erste Brücke über die Saar (die heute sog. Alte Brücke) wurde erst 500 Jahre später erbaut. Also ist die naheliegendste Lösung, dass mit dem ältesten Namen Sarabrucca der Burgfelsen (= Brocken) gemeint sein könnte.

Schwerin

Schwerin ist eine Stadt im Norden Deutschlands. Sie ist die kleinste deutsche Landeshauptstadt und nach Rostock zweitgrößte Stadt sowie eines der vier Oberzentren des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Nächste größere Städte sind Lübeck, ca. 54 km nordwestlich, Rostock, ca. 69 km nordöstlich und Hamburg, ca. 94 km westlich.

Die Einwohnerzahl der Stadt Schwerin überschritt 1972 die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde. Inzwischen ist die Einwohnerzahl jedoch wieder unter diese Grenze gesunken.

Stuttgart

Stuttgart ist die Landeshauptstadt des deutschen Bundeslandes Baden-Württemberg. Mit rund 592.000 Einwohnern ist Stuttgart die größte Stadt Baden-Württembergs und die sechstgrößte Stadt Deutschlands. Stuttgart ist mit dem baden-württembergischen Landtag und der Landesregierung sowie zahlreichen Landesbehörden das politische Zentrum des Landes (siehe Liste von Behörden und Einrichtungen in Stuttgart). Die nächstgelegenen größeren Städte sind Frankfurt am Main (etwa 204 km nordwestlich) und München (etwa 220 km südöstlich von Stuttgart).

Stuttgart hat den Status eines Stadtkreises und ist Sitz des Regierungspräsidiums Stuttgart (4.007.385 Einwohner, 30. Juni 2005) und der Region Stuttgart (2.666.849 Einwohner, 30. Juni 2005) sowie des evangelischen Landesbischofs von Württemberg (Evangelische Landeskirche in Württemberg) und eines rämisch-katholischen Bischofs (Bistum Rottenburg-Stuttgart).

Wiesbaden

Wiesbaden ist die Landeshauptstadt Hessens und nach Frankfurt am Main zweitgrößte Stadt des Landes. Die Stadt mit 26 Thermalquellen ist eines der ältesten Kurbäder Europas.

Die Stadt hat mit den in Wiesbaden lebenden US-amerikanischen Staatsangehörigen, welche bei den Volkszählungen nicht berücksichtigt werden, knapp 287.000 Einwohner. Der Großraum Wiesbaden, neben der eigentlichen Stadt hauptsächlich aus dem angrenzenden Rheingau-Taunus-Kreis, den Städten Eppstein, Hochheim am Main, Hofheim am Taunus und den Gemeinden Bischofsheim und Ginsheim-Gustavsburg bestehend, zählt ca. 570.000 Einwohner. Wiesbaden bildet eines der neun Oberzentren des Landes Hessen und zählt ebenso wie Frankfurt am Main, Mainz, Darmstadt, Offenbach am Main und Hanau zu den Kernstädten des Rhein-Main-Gebiets.

Baden-Wuerttemberg

Baden-Württemberg ist ein deutsches Bundesland. Nach Einwohnerzahl und Fläche steht es unter den Ländern an dritter Stelle. Es umfasst Südwestdeutschland zwischen Bodensee und Rhein im Süden, Odenwald und Main im Norden, dem Rhein im Westen sowie Iller und Tauber im Osten. Benachbarte Länder sind Rheinland-Pfalz, Hessen und Bayern, im Süden grenzt es an die Schweiz und im Westen an die französische Region Elsass. Über den Bodensee ist es auch mit dem österreichischen Bundesland Vorarlberg verbunden.

Das Wappen zeigt drei schreitende Löwen auf goldenem Grund. Dies ist das Wappen der Staufer und Herzöge von Schwaben. Über dem großen Landeswappen befinden sich die sechs Wappen der historischen Landschaften, aus denen oder aus deren Teilen Baden-Württemberg gebildet worden ist.

Bayern

Der Freistaat Bayern liegt im Südosten Deutschlands und ist das flächengrößte deutsche Bundesland, nach Einwohnerzahl steht es hinter Nordrhein-Westfalen an zweiter Stelle. Der Freistaat besitzt mit den Saalforsten in Österreich Ländereien, die nicht zum deutschen Staatsgebiet gehören.Traditionell gliedert sich Bayern in die drei Landesteile Franken, Schwaben und Altbayern (Ober- und Niederbayern sowie die Oberpfalz).

In Bayern gibt es zahlreiche direktdemokratische Elemente. Neben Volksbegehren und Volksentscheid auf Landesebene wurde am 1. Oktober 1995 durch einen Volksentscheid die direkte Demokratie auf Kommunalebene eingeführt. Das bayerische Verfassungsgericht hat die Regelungen 1997 zwar verschärft (unter anderem durch Einführung eines Abstimmungsquorums), aber dennoch initiieren die Bayern jährlich rund 100 Bürgerentscheide.

Berlin

Berlin ist seit der Wiedervereinigung der ehemals getrennten beiden deutschen Staaten am 3. Oktober 1990 ein Land der Bundesrepublik Deutschland, ein so genannter Stadtstaat. Die Anzahl der Bezirke, in die Berlin untergliedert ist, wurde zum 1. Januar 2001 von ursprünglich 23 auf zwölf reduziert. Das Landesparlament des Landes Berlin, die gesetzgebende Gewalt, ist nach der Verfassung von Berlin das Abgeordnetenhaus von Berlin. In ihm sind zurzeit Abgeordnete aus SPD, CDU, Linkspartei, Bündnis 90/Die Grünen und FDP vertreten. SPD und Linkspartei bilden eine Koalition. Die Landesregierung, die Exekutive, ist der Senat von Berlin, bestehend aus dem Regierenden Bürgermeister (derzeit Klaus Wowereit, SPD) und bis zu acht Senatoren. Der Regierende Bürgermeister ist dabei zugleich Repräsentant des Landes und der Stadt.

Brandenburg

Brandenburg (niedersorbisch: Bramborska, obersorbisch: Braniborska) ist ein Bundesland im Nordosten Deutschlands. Die Landeshauptstadt ist Potsdam. Brandenburg grenzt an Polen im Osten, Sachsen im Süden, Sachsen-Anhalt im Westen, Niedersachsen im äußersten Westen auf einem kurzem Stück an der Elbe, Mecklenburg-Vorpommern im Norden und umschließt das zentral gelegene Berlin vollständig.

Nach der Brandenburgischen Verfassung (Artikel 4) ist der rote märkische Adler auf weißem Feld das Wappen des Landes Brandenburg. Die Landesflagge ist Rot-Weiß mit zentriertem Landeswappen. Der märkischen Adler und das Wappen stammen aus dem 12. Jahrhundert, er tritt erstmals in dem Standbildsiegel des Askanier Ottos I., dem Sohn Albrechts des Bären, von 1170 auf. Nach der Wende wurden dem Wappen seine früheren Beigaben (Schwert, Brustschild usw.) entfernt, die noch bis zum Ende des Zweiten Weltkrieg Teil des Wappens waren.

Bremen

Die Stadt Bremen ist ganz von niedersächsischem Staatsgebiet umschlossen. Im Westen grenzen die kreisfreie Stadt Delmenhorst sowie der Landkreis Wesermarsch an, im Norden der Landkreis Osterholz, im Osten der Landkreis Verden und im Süden der Landkreis Diepholz. Die unmittelbar angrenzenden Städte und Gemeinden werden auch als "Speckgürtel" bezeichnet, da sehr viele (ca. 40.000) in Bremen tätige Arbeitnehmer außerhalb und damit in Niedersachsen wohnen und dort einkommen-/lohnsteuerpflichtig sind. Dies bedeutet Steuerausfälle für das Land Bremen.

Hamburg

Der Hamburger Hafen, auch "Hamburgs Tor zur Welt" genannt, ist der größte Seehafen in Deutschland und, gemessen am Containerumschlag 2005, der das Rekordergebnis von 8,1 Millionen Container (TEU) erreichte, der zweitgrößte in Europa und achtgrößte weltweit. Für einige Spezialgüter, zum Beispiel Teppiche ist er der größte Umschlaghafen weltweit. Den größten Umsatz macht der Hamburger Hafen mit dem Containerumschlag. Es befinden sich mit den Firmen Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) und der Bremer Firma Eurogate GmbH & Co. KGaA zwei Hauptcontainer-Terminals in Hamburg. Die Firma Eurogate ist der größte Containerterminal-Betreiber in Europa und drittgrößter auf der Welt und hat seinen Hauptsitz in Bremen.

Das Hafengebiet umfasst etwa 7399 ha (nutzbar 6480 ha), von denen 4331 ha (nutzbar 3412 ha) Landflächen sind. Dazu kommen 919 ha, die zum Teil seit Jahrzehnten stadtplanerisch für die Hafenerweiterung vorgesehen sind.

Hessen

Hessen ist ein Bundesland der Bundesrepublik Deutschland. Der Name Hessen ist die abgewandelte Form des Stammesnamens der germanischen Chatten, deren Siedlungsschwerpunkt im heutigen Nord- und Mittelhessen lag. Das in der Mitte der Bundesrepublik gelegene Land gehört vor allem durch seine südlichen Landesteile zu den dichtbesiedeltsten und wirtschaftsstärksten Regionen Deutschlands. Die Landeshauptstadt ist Wiesbaden, die größte Stadt Frankfurt am Main. Hessen wurde am 19. September 1945 unter dem Namen Groß-Hessen gegründet und hatte als erstes Land der Bundesrepublik eine neue demokratische Verfassung. Seine unmittelbaren Vorgängerstaaten waren der Volksstaat Hessen und die Provinzen Kurhessen und Nassau.

Mecklenburg-Vorpommern

Mecklenburg-Vorpommern ist ein Land im Norden der Bundesrepublik Deutschland, die Landeshauptstadt ist Schwerin.

Geografisch gesehen gehört Mecklenburg-Vorpommern zu Norddeutschland. Es entstand 1945 und erneut 1990 nach der Deutschen Wiedervereinigung aus der Vereinigung des historischen Landes Mecklenburg (etwa zwei Drittel der Landesfläche) mit dem westlich der Oder-Neiße-Linie bei Deutschland verbliebenen Teil der ehemals preußischen Provinz Pommern (Vorpommern). Dazu kamen kleine Teile der Prignitz und der nördlichste Zipfel der Uckermark, beides ehemals brandenburgisch.

Der Landesname wird häufig mit dem Buchstabenkürzel MV, manchmal mit MVP, abgekürzt. Umgangssprachlich, vorwiegend jedoch unter Nicht-Einheimischen, wird auch das Kürzel Meck-Pomm verwendet.

Niedersachsen

Niedersachsen liegt in Nordwestdeutschland im niederdeutschen Sprachraum. Flächenmäßig ist es nach Bayern das zweitgrößte Bundesland der Bundesrepublik Deutschland. Die Landeshauptstadt ist Hannover.

Niedersachsen war schon immer ein Durchgangsland, das zudem in kulturellen Dingen eine große regionale Differenzierung aufweist und fließende Übergänge insbesondere nach Westfalen zeigt, daher ist es schwierig, verallgemeinernd von "den Niedersachsen" zu sprechen. Allerdings weisen die meisten lange ansässigen Bevölkerungsteile Gemeinsamkeiten auf wie beispielsweise den ursprünglichen Gebrauch der niederdeutschen Sprache. Gemeinsam sind auch bestimmte Aspekte der vorherrschenden traditionellen Architektur und Bauweise von Gebßuden (Niedersachsenhaus). Da Niedersachsen ein in weiten Teilen ländliches Land ist, wiegen in Lebenseinstellung und Mentalität häufig - unabhängig von politischer Präferenz - eher konservativere Grundeinstellungen vor.

Nordrhein-Westfalen

Nordrhein-Westfalen (NRW) liegt im Westen beziehungsweise Nordwesten Deutschlands und ist mit rund 18 Millionen Einwohnern das bevölkerungsreichste Land der Bundesrepublik Deutschland, flächenbezogen mit 34.080 km² das viertgrößte. Die Landeshauptstadt ist Düsseldorf, die größte Stadt ist Köln. Nordrhein-Westfalen grenzt im Norden an Niedersachsen, im Osten an Hessen und im Süden an Rheinland-Pfalz sowie im Westen an Belgien und an die Niederlande.

Das Landeswappen spiegelt die räumliche Zusammensetzung des Landes wieder. Es zeigt vorne das Symbol für den Rhein, hinten das Westfalenpferd, das Symbol für den Landesteil Westfalen, und in der unten eingezogenen Spitze die lippische Rose für das Lipperland.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz ist ein Bundesland im Südwesten der Bundesrepublik Deutschland. Die Landeshauptstadt ist Mainz. Rheinland-Pfalz wurde nach dem Zweiten Weltkrieg am 30. August 1946 gebildet. Hervorgegangen ist es hauptsächlich aus den ehemaligen Gebieten der preußischen Rheinprovinz (Regierungsbezirke Koblenz und Trier), Rheinhessen und dem linksrheinischen Kernland der Kurpfalz. Gültige Abkürzungen sind RLP, RPF bzw. RP (letzteres leicht mit dem neuen Autokennzeichen RP des Rhein-Pfalz-Kreises zu verwechseln).

Mit dem ZDF ist in Mainz die größte Sendeanstalt Europas beheimatet. Daneben betreibt der Südwestrundfunk mit dem SWR Fernsehen ein Drittes Fernsehprogramm sowie mit den Radiostationen SWR1 Rheinland-Pfalz, SWR2, SWR3, SWR4 Rheinland-Pfalz und DASDING landesweite Hörfunk-Programme.

Saarland

Das Saarland ist ein Bundesland im Südwesten der Bundesrepublik Deutschland. Angrenzend liegen das Bundesland Rheinland-Pfalz sowie die Staaten Frankreich und Luxemburg. Die Verfassung des Saarlandes wurde am 16. September 1947 verabschiedet. Laut Verfassung ist das Saarland eine freiheitliche Demokratie und ein sozialer Rechtsstaat in der Bundesrepublik Deutschland. Wie in allen westlichen Verfassungen üblich sind die staatlichen Gewalten getrennt in Legislative, Exekutive und Judikative. Alle Macht geht vom Volke aus.

Die Grenzlage und zeitweilige französische Hegemonie und Dominanz haben die saarländische Mentalität stark beeinflusst. Die seit dem Dreißigjährigen Krieg in fast jeder Generation einmal gemachte Erfahrung, alles durch Krieg und Eroberung verlieren zu können, führte zu der Einstellung, alles, was man hat, im "Hier und Jetzt" genießen zu wollen.

Sachsen

Der Freistaat Sachsen ist ein Bundesland der Bundesrepublik Deutschland. Es grenzt im Norden an Brandenburg, im Nordwesten an Sachsen-Anhalt, im Westen an den Freistaat Thüringen und im Südwesten an den Freistaat Bayern. Außerdem hat es eine gemeinsame Grenze im Süden mit Tschechien und im Osten mit Polen. Die Landeshauptstadt ist Dresden.

Der erste "Freistaat Sachsen" entstand 1918 nach Abdankung des Königs und Auflösung des Königreichs Sachsen. 1945 entstand das "Land Sachsen" als Teil der sowjetisch besetzten Zone im vorangegangenen Deutschen Reich aus dem Gebiet des vormaligen Freistaates und aus Teilen der preußischen Provinz Schlesien westlich der Neiße. Im Jahr 1952 wurde u.a. das Land Sachsen aufgelöst und in drei kleinere Bezirke der DDR aufgeteilt: Leipzig, Dresden und Chemnitz (später umbenannt in Karl-Marx-Stadt). Nach dem Beitritt der DDR zur Bundesrepublik Deutschland wurde im Herbst 1990 der "Freistaat Sachsen" als Bundesland errichtet.

Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalt ist ein Bundesland in Deutschland. Die Landeshauptstadt ist Magdeburg, angrenzende Länder sind Niedersachsen, Brandenburg, Sachsen und Thüringen.

Die Gegend des heutigen Sachsen-Anhalt war im frühen Mittelalter einer der kulturellen Schwerpunkte im deutschsprachigen Raum, die heutige Landeshauptstadt Magdeburg war damals eines der politischen Zentren im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nationen. Von der früheren Bedeutung der gesamten Region zeugen heute die für das Land typischen, gut erhaltenen Baudenkmäler aus der Zeit der Romanik und der Gotik, wie die Dome von Magdeburg und Halberstadt, die Quedlinburger Altstadt und viele Burgen und Kirchen. Laut Landesmarketinggesellschaft ist Sachsen-Anhalt das Land mit der höchsten Dichte an UNESCO-Weltkulturerben in Deutschland: Hierzu zählen das Bauhaus in Dessau, die Lutherstädte Wittenberg und Eisleben, die Altstadt von Quedlinburg und der Schlosspark von Wörlitz.

Schleswig-Holstein

Schleswig-Holstein ist das nördlichste Bundesland der Bundesrepublik Deutschland. Die Landeshauptstadt ist seit Ende des Zweiten Weltkrieges Kiel (vorher nur Sitz des Oberpräsidiums, Landeshauptstadt war Schleswig). Mit einer Fläche von 15.761,4 km/2 ist Schleswig-Holstein das kleinste Flächenland nach dem Saarland. Schleswig-Holstein grenzt im Norden mit der Bundesgrenze an Dänemark, im Süden an die Bundesländer Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen.

Eine Besonderheit in der Parteienlandschaft Schleswig-Hosteins ist der Südschleswigsche Wählerverband, der die Interessen der dänischen und eines kleinen Teils der friesischen Minderheit vertritt. Er ist bei Landtagswahlen von der 5-Prozent-Hürde nach Wahlgesetz für den Landtag von Schleswig-Holstein § 3 Abs. 1 Satz 2 ausgenommen.

Thueringen

Der Freistaat Thüringen ist ein Bundesland in der Bundesrepublik Deutschland. Landeshauptstadt ist Erfurt, angrenzende Länder sind Sachsen im Osten und Südosten, Sachsen-Anhalt im Norden und Nordosten, Niedersachsen im Nordwesten, Hessen im Westen sowie Bayern im Süden. Thüringen ist das zentralste Bundesland in Deutschland und wird zu den "Neuen Ländern" gezählt. Es wurde 1990 aus den drei Bezirken Erfurt, Gera und Suhl sowie einigen angrenzenden Gebieten gegründet. Das Land trägt neben Bayern und Sachsen den Namenszusatz Freistaat und ist in 17 Landkreise sowie 6 kreisfreie Städte gegliedert. Es wird seit seiner Gründung 1990 von der CDU regiert und zählt neben Sachsen zu den wirtschaftlich stärkeren Ländern im Osten Deutschlands. Berühmte Kulturstätten im Land sind vor allem Weimar und die Wartburg, aber auch das historische Erfurt mit dem Erfurter Dom und der Krämerbrücke. Jena gilt als Bildungs- und Forschungszentrum Thüringens.

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